Die Wirkungen & Nebenwirkungen von Alkohol
- Lukas BĂŒllmann

- 27. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 29. Aug.

Viele Menschen trinken gerne Bier đș
Bier ist nicht nur ein Genussmittel, sondern kann (wenn es richtig dosiert wird) auch gesundheitliche Vorteile mit sich bringen. FrĂŒher zĂ€hlte Bier als heilendes GetrĂ€nk, da es von Mönchen im Kloster hergestellt wurde und das Trinkwasser meist nicht so sauber war. Es war gesĂŒnder, Bier zu trinken anstatt Wasser. Doch heute ist es anders- es gibt einige Dinge zu beachten, wenn man Bier âzur Beruhigungâ trinkt.
Die Marke 5,0 schreibt teils lustige SprĂŒche zum Trinken auf ihre Bierdosen, wie z.B. âTrink mal drĂŒber nachâ oder âVeganes SchaumsĂŒppchenâ.
Und sie haben Recht. Bier kann bei innerer Unruhe und AngstzustĂ€nden hilfreich sein- insofern man es richtig dosiert. Die beruhigende und entspannende Wirkung von Alkohol entsteht, in dem es das zentrale Nervensystem im Gehirn hemmt bzw. die Verarbeitung von Informationen und Reizen verlangsamt. Dadurch entsteht ein GefĂŒhl der Entspannung. Klingt hervorragend- aber es kann auch nach hinten losgehen. Wenn man dauerhaft zu viel Alkohol trinkt, können auch schwere Nebenwirkungen entstehen, die bis hin zu LeberschĂ€den, NervenschĂ€den oder einer Alkoholvergiftung fĂŒhren können.
Es ist zu dem zu beachten, dass Alkohol auch eine Suchtgefahr in sich birgt. Sobald die Wirkung nachlĂ€sst, kehrt die Unruhe und Angst meist wieder zurĂŒck und man möchte erneut Trinken, um wieder entspannt zu sein.
Es ist auĂerdem so, dass Alkohol die Wahrnehmung einschrĂ€nkt und es auch zu UnfĂ€llen kommen kann, da man teils ĂŒbermĂŒtig oder euphorisch wird. Wenn man zu viel getrunken hat und dann ein Unfall passiert, wird die Angst und Panik oft verstĂ€rkt. Es passiert also genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen wollte. Nicht ohne Grund ist das Fahren unter Alkoholeinfluss strengstens verboten. Die Unfallgefahr ist einfach zu hoch. Die maximale Grenze zum FĂŒhren eines Kraftfahrzeugs liegt bei 0,5 Promille Blutalkoholwert, was in etwa einem halben Lieter Bier entspricht. DarĂŒber hinaus muss man mit hohen Geldstrafen und einem Fahrverbot rechnen.
Meine Empfehlung:
Ein bis zwei Bier am Tag sind in Ordnung, aber nicht mehr! An Feierlichkeiten kann man ein bisschen mehr trinken, aber man sollte immer die Kontrolle behalten und danach keine Kraftfahrzeuge fĂŒhren oder Maschinen bedienen. Ich rate auĂerdem von hĂ€rterem Alkohol wie Schnaps, Whisky und sonstigem ab. Immer mit der Ruhe.
Fazit:
Zusammenfassend lĂ€sst sich sagen, dass kleine Mengen Alkohol (insbesondere Bier) bei AngstzustĂ€nden und innerer Unruhe helfen können, man darf es aber nicht ĂŒbertreiben und sollte die Nebenwirkungen und Suchtgefahr immer im Hinterkopf behalten. Wenn man bereits innerlich unruhig ist und trinkt, wirkt Alkohol entspannend. Wenn aber wĂ€hrend oder nach dem Trinken etwas verletzendes passiert, kann die Angst und Panik verstĂ€rkt werden. Das nennt sich Rebound-Effekt. Wichtig ist auĂerdem zu beachten, dass Alkohol die Ursache der Angst oder des Kummers nie wirklich beheben kann- nur die Symptome. Einige Menschen betrachten es zudem als negativ, jemanden mit einer Bierflasche zu sehen. Schnell wird man als âAlkoholikerâ tituliert und diskreditiert. Das ist nicht richtig, denn meistens ist man nicht abhĂ€ngig, sondern mag das GetrĂ€nk einfach nur, da es nunmal deutlich gesĂŒnder ist als zuckerhaltige Energy-Drinks.
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag ein wenig aufklÀren. Seid immer stehts vorsichtig mit dem Alkoholkonsum.
Ein Bericht von Lukas BĂŒllmann






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